Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie - PRT (periradikuläre Therapie)
Etwa 96% der Deutschen leiden mindestens einmal jährlich unter Rückenschmerzen.
Unbehandelt können Rückenschmerzen auch chronisch werden. Selbst nach
Wirbelsäulen-Operationen bestehen manchmal noch Schmerzen fort.
Die Ursache für Schmerz findet sich z.B. an den Bandscheiben, an den chronisch
veränderten Schmerznervenfasern oder auch an den Wirbelgelenken.
Verständlicherweise wünschen viele Patienten, eine größere
Wirbelsäulen-Operation zu vermeiden. Und so kann häufig eine minimalinvasive
Wirbelsäulentherapie ("ohne Schnitt / unblutig") ausreichen, um die Schmerzen
nachhaltig zu lindern. Ob eine solche Therapie im Einzelfall eingesetzt werden kann,
lässt sich anhand einer ausführlichen klinischen Untersuchung, Röntgen-
und Kernspin-Diagnostik sagen.
Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie (PRT - periradikuläre Therapie) wird unter
computertomographischer Kontrolle (CT-gesteuert) durchgeführt. Dabei werden ausgesprochen
feine und flexible Spezialkanülen unter lokaler Betäubung in die Region der schmerzenden
Wirbelgelenke (FAB - Facettenblockade) bzw. Schmerzfasern (PRT) platziert. Nun können schmerz-
und entzündungshemmende Substanzen sehr exakt injiziert werden.
Die Therapie wird ambulant, ohne Klinikaufenthalt, durchgeführt. Bis zu sechsmal im Abstand
von 5-7 Tagen sollten Behandlungen erfolgen.
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